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Studie untersucht Zusammenhänge zwischen dem Glauben an Astrologie und Persönlichkeitseigenschaften

Symbolbild: Astrologie. Copyright: MiraCosic (via Pixabay.com) / Pixabay License
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Lund (Schweden) – Mit Hilfe eines Fragebogens haben drei schwedische Psychologinnen und Psychologen nach übereinstimmenden Persönlichkeitseigenschaften von Personen gesucht, die an Astrologie glauben bzw. die Astrologie für eine begründete und erstzunehmende Wissenschaft halten.

Wie Ida Andersson, Julia Persson und Petri Kajonius von der schwedischen Lund University aktuell im Fachjournal „Personality and Individual Differences“ (DOI: 10.1016/j.paid.2021.111389) erläutern, war der für die anonymisierte Umfrage erstellte Online-Fragebogen derart konzipiert, dass anhand der Antworten sowohl auf psychologische Persönlichkeitseigenschaften (Big Five bzw. Fünf-Faktoren-Modell, FFM und Narzissmus), wie auch (anhand eines innerhalb der Fragen integrierten kurzen IQ-Testverfahrens) auf den Intelligenzquotienten der Teilnehmer geschlossen werden konnte. Insgesamt erreichten die Forschenden 264 Teilnehmer.

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Wie das aufgrund der geringen Probengröße nicht nur bedingt repräsentative Ergebnis zeigt, seien Menschen mit einem Glauben an Astrologie eher narzisstisch veranlagt, somit auf sich selbst fokussiert, zeigen vermehrt eine Tendenz zu der Vorstellung, sie selbst seien etwas Besonderes und deshalb auch mit gesonderten Führungseigenschaften ausgestattet. Zugleich schloss dieselbe Personengruppe aber durchschnittlich schlechter im eingebetteten IQ-Test ab als der normale Durchschnitt. Auch umgekehrt zeigt die Studie, dass mit steigenden IQ die Wahrscheinlichkeit dafür sinkt, dass eine Person an Astrologie glaubt.

Grundsätzlich bilde das Ergebnis aber lediglich eine „Tendenz“ ab, die es noch gegen weitere, unabhängig von der Einstellung zur Astrologie existierende Interessens- und Glaubensvorstellungen zu überprüfen gelte, weshalb sich das Ergebnis natürlich nicht grundsätzlich auf jedes Individuum übertragen lasse, der oder die an Astrologie glaubt. Auch möglich (und vermutlich sogar naheliegend) ist die Beobachtung einer Verbindung zwischen geringerem IQ und Narzissmus.




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Recherchequelle: Personality and Individual Differences

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Andreas Müller
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